Antwort schreiben 
 
Themabewertung:
  • 0 Bewertungen - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Frage zur Lichtmaschine
21.08.2016, 10:45 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.08.2016 10:51 von Michel.)
Beitrag: #1
Frage zur Lichtmaschine
Hallo Gemeinde,

ich habe mir jetzt nach 4 Jahren erneut eine neue 180A Batterie gekauft. (alte war defekt)

Jetzt hatte ich das Problem, das der Muli trotzdem nicht angesprungen ist.
Im Fahrerhaus hat sich das so angeschaut, als ob die Batterie zusammenbricht wenn man starten will.
Nach einigen wirren Versuchen das Problem zu finden habe ich dann mein Messgerät angesetzt und mir Zeit genommen und die Strecke vermessen.
Jetzt habe ich den Übeltäter gefunden.
Es ist der Anlasser!
Da klebt irgendwas zusammen und macht einen Kurzschluss!
Ok, also Anlasser raus und und neuer rein.
Bei diesen ganzen Messungen ist mir aufgefallen, das die Lichtmaschine nur 42A hat.

Gibt es da eine mit größerer Leistung?

Bei meinen Recherchen habe ich erst mal nicht´s originales gefunden.

Da ich meist nur Kurzstrecke fahre, habe ich die Vermutung, dass die Batterie nicht genug lädt.

Vielen Dank schon mal im voraus für die vielen Tipps.

Schöne Grüße
Michel Cool

>>>> Geht nicht, gibt's nicht <<<<
>>>> Ich bin nicht auf der Welt, um zu sein, wie andere mich gerne hätten. <<<<
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
21.08.2016, 14:51
Beitrag: #2
RE: Frage zur Lichtmaschine
(21.08.2016 10:45)Michel schrieb:  Gibt es da eine mit größerer Leistung?

guggst Du:
100A LiMa am Cunnewalder

Gruss
Lutz
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
21.08.2016, 15:49
Beitrag: #3
RE: Frage zur Lichtmaschine
Ich hab mir Eine von einem Audi 2,5 tdi gesichert mit 140A.
90A und 140A vom 1.9 tdi gehen auch, es muss aber die Riemenscheibe getauscht werden.

Gruß Robert
Was nicht passt, wird passend gemacht
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
22.08.2016, 01:53
Beitrag: #4
RE: Frage zur Lichtmaschine
So

Nun hab ichs tatsächlich geschafft mich hier einzuloggen mit dem Handy. Seit Himmelfahrt gar nicht mehr sooo einfach. Kam die Meldung..
Passwort falsch, geht aber trotzdem... ( meistens) teilweise geht dann auch kein ausloggen.


@ Michel: Ich fahre auch viel Kurzstrecke ,keinerlei Probleme, 42A Lima reicht völlig aus. Es gibt aber noch eine optisch gleiche mit glaub 57 A . Die hat einen anderen Rotor.

@ alle: sorry : aber hört auf mit Lima 90 A und Lima 140A, ist ja grauenvoll. So ne verbastelte Karre .... für mich dolle Puntabzug (Preis). Aber das muss halt jeder selber wissen .

Ist für mich wie ein Röhrenradio mit Transistoren.... das geht gar nicht sowas. Auf deutsch ..verbastelt und uninteressannt. Undecided


Das zerstört doch das Flair von so einem Teil.

LG Marcel

Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen ist, der hebe den rechten Fuß.
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
22.08.2016, 08:23
Beitrag: #5
RE: Frage zur Lichtmaschine
Hallo Michel,

wenn wir mal Arbeitsscheinwerfer und Lichtorgeln etc. außen vor lassen hast Du einen Leistungsbedarf von ca. 400 Watt. Da leuchtet aber wirklich alles incl. Warnblinkanlage, Nebelschluss -und Rückfahrscheinwerfer. Der Scheibenwischer geht und das Heizungsgebläse auch.
Mit 14V Ladespannung gerechnet fließen dann ca. 28,6 Ampere.

Wo ist also das Problem mit der 42A-Lichtmaschine? Wink

MfG Mario

„Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“ Albert Einstein
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
22.08.2016, 17:21
Beitrag: #6
RE: Frage zur Lichtmaschine
@Marcel
Zitat:@ alle: sorry : aber hört auf mit Lima 90 A und Lima 140A, ist ja grauenvoll. So ne verbastelte Karre .... für mich dolle Puntabzug (Preis). Aber das muss halt jeder selber wissen .

Ist für mich wie ein Röhrenradio mit Transistoren.... das geht gar nicht sowas. Auf deutsch ..verbastelt und uninteressannt. Undecided

Das zerstört doch das Flair von so einem Teil.

wobei man sicher endlose Diskussionen über Oldtimer, Erhaltenswertes und Originalzustand führen könnte...
das war aber nicht die Frage.



@Mario
Zitat:wenn wir mal Arbeitsscheinwerfer und Lichtorgeln etc. außen vor lassen

und wenn nicht?
und komm' jetzt nicht mit LED-Arbeitsscheinwerfern - da bin ich dann voll bei Marcel - geht garnicht an 'nem M25. Rolleyes


Gruß
Lutz
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
22.08.2016, 20:06
Beitrag: #7
RE: Frage zur Lichtmaschine
Hallo Michel,

ich sehe das ähnlich wie Mario. Du hast kein Lichtmaschinen-Problem, sondern ein Ladezeit-Problem.

Wenn Du nur kurze Fahrzeiten hast, dann hast Du auch nur kurze Ladezeiten. Da nützt Dir eine stärkere Lima wenig. Ich unterstelle, dass bei Deinen Fahrten die größten Stromverbraucher der Blinker und das Bremslicht sind. Da steht praktisch die gesamte Lima-Leistung zum Laden zur Verfügung. Da hilft nur eines. Regelmäßig die Batterie nachladen. Wenn Du eine Ladebuchse fest einbaust, dann ist das auch leichter und ohne viel Aufwand.

Übrigens. Das ist kein typisches Multicar-Problem. In 20 Jahren BMW habe ich das gleiche erleben dürfen. Mit jedem neuen Auto wurde es schlechter. Und das lag in dieser Preisklasse sicher nicht an der Lima. Früh 8-10km zur Arbeit und abends wieder zurück reichten für die Batterieladung nie aus. Seit 5 Jahren Ford - das gleiche Problem. Bei uns in der Arbeit mit Audi - dto. Und niemals wurde der Gedanke diskutiert, die Lima gegen eine stärkere zu tauschen. Wozu auch? Das ist ja nicht das Problem, sondern die Ladezeit.

Grüße
Jürgen
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
22.08.2016, 20:35
Beitrag: #8
RE: Frage zur Lichtmaschine
Hallo Leute!

Habe auch vor 4 Jahren meinem Muli im Zuge der Restauration, ihm eine neue 180Ah-Batterie gegönnt. In Verbindung mit der 42A-Lichtmaschine hatten selbst im Kurzstreckenbetrieb wir (WIR=Muli & Ich) niemals Probleme während des Betriebes oder auch nach langer Standzeit.
Ein Thema was hier schon öfter rauf- und runtergeritten wurde, ist das Masseproblem.
Nächstes Problem ist messen!
Aber wer misst, misst Mist!

180Ah-Batterie in Verbindung mit einer ordentlichen Elektrik (dazu gehört auch eine 42A-Lima), dann passt das.

(Ironie an)
Warum also ein "Kraftwerk" einbauen, wenn ein Fahrraddynamo reicht?
(Ironie aus)

VG Thomas

Mein Multicar verliert kein Öl! Er markiert sein Revier! [Bild: VS31.GIF]
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
22.08.2016, 21:14
Beitrag: #9
RE: Frage zur Lichtmaschine
Hi @all,

für mich stellt sich da auch noch die Frage was ihr mit einer 180Ah-Batterie macht. Wollt ihr damit fahren?
Ein Kumpel von mir hat im M25 vor 3 Jahren eine 95Ah-Batterie eingebaut. Das funktioniert auch bei tiefsten Temperaturen problemlos. Er hat damals auch alle Kontakte der Masseleitungen und Plusleitungen von der Batterie zum Motor gereinigt.
Man sollte beachten das moderne Batterien einen etwa doppelt so hohen oder noch höheren Kältestrom haben, als Batterien von vor 25 Jahren wo ein M25 noch fast neu war.
Eine Batterie die nie voll geladen wird sondern meist nur halbvoll oder so, weil die Ladezeit nicht ausreicht um die Batterie ausreichend zu laden, stirbt meist einen frühen Tod.
Und wenn beim M25 der Hauptschalter regelmäßig genutzt wird, dann sollte der Ruhestrom gegen Null gehen (auch wenn ein modernes Radio verbaut ist, was dauerhaft an die Batterie zur Speichererhaltung angeklemmt ist).
Also wofür ist die große Batterie? Als Gewicht für die Hinterachse oder damit der Batteriekasten nicht so leer aussieht?

Noch ein Beispiel: In meinem M22 ist eine 47AH-Batterie oder so. Original waren die mindestens doppelt so groß. Dazu kommt noch, das die aus einem Pkw ausgebaut wurde, weil die laut Batterietestgerät defekt ist. Das funktioniert bis jetzt auch Problemlos. Nur wenn ich mehrfach den Multi nur starte um aus der Garage heraus und wieder herein zu fahren, dann merkt man das die Batterie schwächelt. Dann ist der aber auch nie länger als 2-3 Minuten gelaufen.

Gruß Marcus
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
22.08.2016, 22:11 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.08.2016 19:20 von Jürgen B..)
Beitrag: #10
RE: Frage zur Lichtmaschine
Hallo,

Thomas und Marcus haben mit ihren Beträgen die These unterstützt, dass unter normalen Bedingungen keine größere Lima erforderlich ist. Ausgenommen die seltenen Fälle, bei denen ständig zusätzlich größere, nachträglich angebaute Verbraucher eingeschaltet sind. Aber auch da ist es aus meiner Sicht zu kurz gesprungen, nur die Lima zu tauschen.

Da sollte man vorher auch die Theorie bemühen:
- Wie ist der Reibwert zwischen Keilriemen und Riemenscheibe?
- Welche Leistung kann ich mit der serienmäßigen Geometrie übertragen?
- Reicht die serienmäßige Vorspannung des Keilriemens aus oder muss sie erhöht werden, um die notwendige Antriebsleistung zu übertragen? Was sagen da die anderen beteiligten Lager dazu?
- Reicht der Umschlingungswinkel des Keilriemens um die Riemenscheibe der Lima aus, oder muss dieser mit einer zusätzlichen Umlenkrolle vergrößert werden?
- Welchen Schlupp möchte ich unter Volllast akzeptieren? (Heißt: Nach welcher Laufzeit unter Volllast darf der Riemen abrauchen?)
- Muss/soll man auf einen Poly-V-Riemen oder ähnliches umrüsten?
- ...

Einen Riementrieb zu berechnen ist zwar kein unlösbares Hexenwerk. Aber so ganz ohne eine Lima einzubauen, die mehr als die doppelte Antriebsleistung verlangt? Wenn das so einfach wäre, dann hätten sie mir im Studium vor 30 Jahren etwas falsches erzählt. Und sie würden es heute bei den jetzigen Generationen der Maschinenbau-Studenten immer noch tun. Glaub ich aber nicht. Physik und die Mechanik haben sich bis heute nicht verändert.

Grüße
Jürgen
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Antwort schreiben 


Gehe zu: